Kampf um Rauchmelder


Demonstration vor der jenawohnen-Zentrale

Zwei Jahre lang kämpften wir dafür, dass die Rauchmelder Kosten von jenawohnen zurückgenommen werden. Insgesamt sammelten wir knapp 1000 Unterschriften gegen die Umlage der Rauchmelder und protestierten zwei Mal vor der jenawohnen Zentrale in Lobeda West.

(unser Text zur Petitionsübergabe und hier auf jenatv)

2019 war der Posten plötzlich in unseren Nebenkosten aufgetaucht, nachdem der Geschäftsführer von jenawohnen nur wenige Jahre vorher hatte verlauten lassen: ‚Die Sicherheit unserer Mieter liegt uns am Herzen, dafür verlangen wir kein Geld‘. Nun sollten wir für die Wartung und Bereitstellung bis zu 50 Euro im Jahr zahlen.

Uns ging es nie ’nur‘ um 20-50 Euro im Jahr. Uns ging und geht es auch immer ums Prinzip. Jenawohnen macht aus unseren Mieten jährlich einen Überschuss von 20 Mio. Euro und übertrifft damit sogar die Gewinnerwartungen der Stadtwerke Jena. Es gab nie einen Grund uns die Rauchmelder in Rechnung zu stellen außer plumpe Gewinnmaximierung. Wir stellen uns konsequent gegen diese Profitorientierung egal ob bei den Nebenkosten, Modernisierungen oder Mietspiegelanpassungen.

2022 bekamen wir unverhofft Recht von oberster Stelle, dem Bundesgerichtshof: Zumindest die Anmietung von Rauchwarnmeldern ist rechtswidrig. Wir hatten jenawohnen schon Anfang 2020 in unserem ersten offenen Brief darauf aufmerksam gemacht.

(hier auch unsere Mieterzeitung zu dem Thema)