Reaktion auf den OTZ-Artikel vom 08.12.2021:

Nach schweren Vorwürfen in einem Artikel der OTZ weist die Bürgerinitiative für Soziales Wohnen das Management von jenawohnen zurecht. Im Artikel hatte das Management der Bürgerinitiative vorgeworfen, Probleme zu inszenieren, Mieter von jenawohnen zu instrumentalisieren und einen Umsturz des Wirtschaftssystems zu planen. Das können die engagierten Mieterinnen und Mieter der Bürgerinitiative nicht so stehen lassen.

„Erst mal frage ich mich, wie hoch im Elfenbeinturm das Management bei jenawohnen sitzen muss, dass sie denken, Probleme müssten erst inszeniert werden.“, so Lorenz Grischek von der Bürgerinitiative. „Seit Jahren gibt es immer wieder Konflikte, neu ist nur, dass Mieterinnen und Mieter sich wehren.“ Auch zeigen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative verwundert über die Vorstellung, der Protest würde von außen kommen. Sie wohnen in der Mehrheit und teilweise seit vielen Jahren bei jenawohnen und erinnern sich wie beim Rauchmelderversprechen noch gut an alte Versprechen und soziale Ansprüche.

Die Bürgerinitiative betont auch immer wieder die Forderung, dass jenawohnen wirtschaftlich, aber nicht nach maximalem Profit arbeiten soll, zum Beispiel im Rahmen der Kostenmiete. „Das für einen Angriff auf die bestehende Wirtschaftsordnung zu halten, ist schon ziemlich weit hergeholt.“, so Tamara Schindler von der Bürgerinitiative. „Wir wollen jenawohnen nur so, wie es als kommunales Unternehmen eh sein sollte: fair, gemeinwohlorientiert und mit Einsatz für sozialen Wohnraum in Jena.“