Pressemitteilung: Ein voller Mittwoch für die „Bürgerinitiative soziales Wohnen in Jena“


Ein voller Mittwoch für die „Bürgerinitiative soziales Wohnen in Jena“

Gleich zwei Termine hatte die Bürgerinitiative am vergangenen Mittwoch zu bewältigen.          Die Initiative, die sich bisher nur in Lobeda West traf, hielt ihre erste Versammlung in Winzerla ab. Es kamen über 15 Mieterinnen und Mieter von Jenawohnen. Beweggrund war nicht nur der Frust über steigende Mieten ohne Gegenleistung, sondern auch oft die Enttäuschung über das taube Ohr von jenawohnen bei altersgerechter Sanierung. Ein älterer Teilnehmer bringt es so auf den Punkt: „wenn ich die Treppen nicht mehr laufen kann, dann muss ich ausziehen. In eine noch teurere Wohnung und in ein fremdes Umfeld“. Die Initiative entschied mit den Mieterinnen und Mietern aus Winzerla, ein weiteres Treffen abzuhalten und zwar am 2.Oktober um 17.30 im Kaffee Jahn.

Nach dem Treffen fuhren einige Mitglieder direkt zur Stadtratssitzung um ihr Rederecht bei der Behandlung ihres Einwohnerantrages wahrzunehmen. Um die Forderungen nach sozialem Wohnraum und der Rekommunalisierung von jenawohnen Nachdruck zu verleihen appellierte Tamara Schindler an den Stadtrat „die verbreitete Überzeugung zu hinterfragen, dass die freie Marktwirtschaft die Bedürfnisse der Menschen nach Wohnraum am besten befriedigen könne. Unsere Gespräche heute in Winzerla haben nochmal eindrücklich gezeigt, dass diese Logik nicht funktioniert“.


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